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Reiseführer Afrika - Ethiopia - Neu 2020
Bestseller
21,00 € *
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This new, fully-updated 8th edition of Bradt's Ethiopia remains the most comprehensive, detailed and thorough guide available, particularly known for its strength of background information, coverage of off-the-beaten track areas, and in-depth details of hotels and other tourist facilities. It also contains far more maps than other guides. Bradt's Ethiopia is also the longest serving English-language guidebook dedicated to the country, with a history of 25 years of research and expertise. Updated by the original author, Philip Briggs, the world's foremost writer of Africa travel guides. Bradt's Ethiopia is ideal for visitors of all ages no matter the interest, whether travelling independently or part of an organised group, from adventurous and active travellers interested in cultural, historical, and wildlife sightseeing to international conference visitors, spa tourists and community-based visitors looking for activities such as trekking and horse-riding in the Rift Valley and Simien Mountains. Wildlife visitors are now provided with a dedicated full-colour chapter on the rich array of wildlife and birds. Of all the African nations, Ethiopia is most prone to misconceptions. The 1985 famine and the cracked barren earth of the Danakil Depression are not images quickly forgotten. But this fully updated guide refocuses the lens to reveal an ancient country that continues to surpass all expectations: from the ancient Judaic cultures of the fertile highlands to the Animist people of the South Omo Valley, from the Afroalpine moorland of the Bale Mountains National Park to the thundering Blue Nile Falls. This book also leads you further off the beaten track, so travellers can see more of this expansive and beautiful land, believed to be the cradle of humankind.

Anbieter: Globetrotter
Stand: 03.07.2020
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Ein Zug für zwei Halunken (DVD)
5,99 € *
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Die Vereinigten Staaten von Amerika erleben eine der größten Depressionen in der menschlichen Geschichte. Während dieser Zeit ist es nicht leicht zu überleben, und das Land ist übersäht mit...

Anbieter: Video Buster
Stand: 03.07.2020
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Pulse (Remake) Du Bist Tot Bevor Du Stirbst!
2,29 € *
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Der plötzliche Selbstmord ihres Ex-Freundes Josh wirft Psychologiestudentin Mattie völlig aus der Bahn. Umso größer ist ihr Schock, als sie E-Mails mit seinem Absender erhält. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, Joshs Computer zu finden. Dabei stößt sie auf den Bastler Dexter, der ihr hilft, den rätselhaften Vorgängen auf den Grund zu gehen. Immer mehr Menschen erhalten rätselhafte E-Mails und verfallen nach dem Öffnen in tiefe Depressionen. Die Suizidrate im ganzen Land schnellt nach oben, auch in Matties engstem Freundeskreis gibt es weitere Tote. Schließlich kommen Mattie und Dexter einem Experiment auf die Spur, das auf schreckliche Weise fehlgeschlagen ist ...

Anbieter: reBuy
Stand: 03.07.2020
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Wieder Land sehen
16,00 € *
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Wieder Land sehen ab 16 € als Taschenbuch: Selbsthilfe bei Depressionen. Aus dem Bereich: Bücher, Ratgeber, Lebenshilfe,

Anbieter: hugendubel
Stand: 03.07.2020
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Wieder Land sehen
11,99 € *
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Wieder Land sehen ab 11.99 € als epub eBook: Selbsthilfe bei Depressionen. Aus dem Bereich: eBooks, Belletristik, Erzählungen,

Anbieter: hugendubel
Stand: 03.07.2020
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L'oasis
8,60 € *
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Anfang der 90er-Jahre in einer algerischen Großstadt: der junge Elmir erlebt hautnah, wie die islamischen Combattants de l`ombre anfangen, das Land regelrecht zu terrorisieren. Sein Vater, namhafter Journalist einer liberalen Zeitung, wird bedroht, seine Mutter fällt in Depressionen, selbst sein Freund Ismène ist nicht mehr wie früher...

Anbieter: buecher
Stand: 03.07.2020
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L'oasis
8,90 € *
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Anfang der 90er-Jahre in einer algerischen Großstadt: der junge Elmir erlebt hautnah, wie die islamischen Combattants de l`ombre anfangen, das Land regelrecht zu terrorisieren. Sein Vater, namhafter Journalist einer liberalen Zeitung, wird bedroht, seine Mutter fällt in Depressionen, selbst sein Freund Ismène ist nicht mehr wie früher...

Anbieter: buecher
Stand: 03.07.2020
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Zwei Herren am Strand, Hörbuch, Digital, 1, 525min
9,95 € *
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Winston Churchill und Charlie Chaplin - zwei Giganten der Weltgeschichte Liebe auf den ersten Blick war es nicht, doch nach der ersten Begegnung in den Dreißigerjahren ließen sie einander nicht mehr los. Winston Churchill und Charlie Chaplin sahen in einander so etwas wie ein Spiegelbild. Beide waren vom Ruhm verwöhnt und doch zwei große Melancholiker, die immer wieder an tiefen Depressionen und Lebensüberdruss litten. Und seit jenem ersten langen Spaziergang am Strand verfolgten sie, wie der jeweils andere umging mit diesem "schwarzen Hund" Melancholie: Chaplin, indem er der größte Komiker der Filmgeschichte wurde, Churchill, indem er sein Land durch den Krieg führte. Dem Kampf gegen den Nationalsozialismus wollten beide ihr Leben widmen: der eine durch sein unsterbliches Meisterwerk "Der große Diktator", der andere durch einen Widerstandswillen, der ein ganzes Volk mitriss. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Michael Köhlmeier. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/hoer/001353/bk_hoer_001353_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 03.07.2020
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Jadu - Weltenbrand Tour 2020
23,20 € *
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»Nachricht vom Feind«Auf ihrem Debütalbum »Nachricht vom Feind« verzahnt die Berliner Sängerin Jadu auf clevere Weise Gesellschaftskritik und martialische Stilfiguren, Dream Pop und subtile Erotik. Das Album ist das auf allen Ebenen hervorragende Ergebnis einer langjährigen musikalischen und menschlichen Suche.»Über den Kampf ins Spiel kommen« ist eine Phrase, die man vor allem aus dem Fußball kennt. Eleganz ist damit nicht gemeint, sondern jene angeblich deutschen Tugenden: Blutgrätsche, Selbstaufgabe, das Ziel ist der Weg. Mithin also ein Koordinatensystem, in dem der sportliche Wettkampf synonym für Krieg steht. »Nachricht vom Feind«, das Debütalbum der Berliner Sängerin und Songschreiberin Jadu, hat mit dieser Interpretationsebene gleichzeitig alles und nichts gemein.Die Songs auf diesem Album erzählen nicht zuletzt von den Kämpfen, welche Jadu aufpersönlicher und künstlerischer Ebene ausgefochten hat. Die Sängerin bedient sich dabei militärischer Metaphern und martialischer Stilfiguren, ihre Musik lebt aber ebenso von Zweifeln, einem virtuos betriebenen Spiel mit Antagonismen, von düsterer Erotik und derLust am Abgrund. So verdichtet Jadu vermeintliche Gegensätze auf bestechende Weise zueiner in dieser Form noch nicht gehörten Rockmusik.Im Grunde wird der Kampfbegriff auf »Nachricht vom Feind« umfassend musikalisch durchdekliniert, denn Kampf bedeutet natürlich auch: Zerrissenheit, Zwiespalt, Spannungszustand, Ambivalenz. »Ich habe mein bisheriges Leben überwiegend als Kampf empfunden«, sagt Jadu. »Die Schule war ein Kampf, die Liebe sowieso, ich habe um Freundschaften gekämpft, um Anerkennung, um die Liebe meines Vaters, um Selbstakzeptanz und einiges mehr. Darüber habe ich ein Faible für militärische Ästhetik entwickelt.« Das Militärische ist hier also eine Metapher für innere und äußere Kämpfe. Geboren in Bad Essen, Landkreis Osnabrück, will Jadu von Anfang an eigentlich immer nur raus: aus der Provinz, der Schule, den Umständen. Bad Essen ist eins jener Provinzkäffer, in denen es für Leute wie Jadu nicht mehr zu tun gibt als warten, bis man alt genug wird, um die beste Straße der Stadt zu nehmen ? also jene, die aus ihr hinausführt. Und so lässt sie das alles über sich ergehen, so lange es gesellschaftlich vorgegeben ist. Bricht dann die Schule ab, macht eine Ausbildung in Osnabrück. Aber ihre Sehnsucht ist größer alsOsnabrück. Viel größer.Jadu ist gerade einmal 19 Jahre alt, als sie all ihren Mut und ihre Sachen zusammenpackt und auf eigene Faust nach Berlin geht. »Wenn man sich für Kunst und Musik interessiert, ist Berlin der totale Sehnsuchtsort, wo alles brodelt«, sagt sie. »So habe ich mir das jedenfallsimmer vorgestellt.« Die Mutter hat Bedenken, in Kreuzberg würden immer die Autos brennen, was man in der Provinz eben so liest von der großen Stadt. Aber Jadu muss da jetzt hin!Keine Missverständnisse: Die Familie war und ist für Jadu ein Hort der Geborgenheit. Weitgehend ohne Vater aufgewachsen, haben ihre Mutter und ihre Schwester sie nachhaltig geprägt. Erstere ist Künstlerin, die Schwester Sängerin und Schlagzeugerin, Jadu hat oft mitihr zusammengearbeitet. In ihrer Kindheit waren die Soul-Platten der Mutter ebenso wichtig wie die Djembe-Trommeln des Vaters, auch wenn Jadu ihre Herzensmusik auf eigene Faust entdeckt: Die Schwester hörte Alicia Keys, Jadu natürlich Rammstein, Marilyn Manson,Marlene Dietrich, Wagner. Das alles: auf unterschiedliche Weise Kampfmusik. Auch Berlin ist zunächst ein Kampf: Jadu macht »irgendwelche Trotteljobs«, wie sie sagt. Arbeitet als Komparsin beim Film und in der Werbung, schließlich einige Jahre alsImmobilienmaklerin, ein Job, in dem es darum geht, die Konkurrenz auszustechen, schneller zu sein als die anderen, den Leuten kämpferisch Dinge anzupreisen. Viel wichtiger waren aber bereits damals die Bands, in denen sie schon in Osnabrück gespielt hatte, sowiegenerell Musik: ihre Gitarre, das Schlagzeug, ihr erstes Instrument überhaupt.Gesungen hat Jadu zunächst nur unter der Dusche zu Marilyn Manson, aber irgendwann wird diese Stimme tief in ihr immer deutlicher: Sie muss eigene Songs schreiben und sie natürlich auch selbst singen, irgendwo muss das alles ja mal hin. Musik ist ihr wahrer Sehnsuchtsort, ihre Erfüllung, das sollte jetzt mal ausformuliert werden. Sie beginnt also zu schreiben. Erst alleine, zu Hause am Computer, die Songs dieser Phase spielt sie niemandem vor, im Grunde beginnt hier bereits die Arbeit an »Nachricht vom Feind«.Die Musik, die Jadu im Kopf hat, gibt es da draußen nicht. Also muss sie sie selbst machen. Eine große Unterstützung auf diesem Weg ist ihr Ehemann, der Rostocker Rapper Marteria. Das sich gegenseitig befruchtende Verhältnis der Eheleute beschreibt Jadu nicht zuletzt in dem Song »Feldzug Berlin«: Ich hab Ausdauer, kann tagelang marschieren/Rostocks Hauptmann ist mein 1. Offizier/Flügel ausgebreitet, ich bin ein Lacin« singt sie da. Und das fließt nun alles in diese Songs: Ihre Liebe zu guten Film-Scores, zur klassischen Musik, zum Drama, zur großen Geste, zu martialischer Rockmusik. Dazu: Diese bildreiche, metaphorische Sprache, oft verklausuliert, immer auf den Punkt, geprägt von den eigenen Erfahrungen und denen der anderen. Die frühe Findungsphase mitgerechnet, arbeitet sie insgesamt dreieinhalb Jahre an »Nachricht vom Feind«. Als irgendwann alles geschrieben, vorproduziert und arrangiert ist, geht sie mit den Produzenten Ben DMA, Dead Rabbit und Nobodys Face ins Studio und bringt ihre Songs auf die große Leinwand. Die Streicher müssen echt sein, die Gefühle sind es sowieso: »Nachricht vom Feind« wird endgültig zum Leben erweckt.Und weil das alles ihr Baby ist, von Anfang bis zum Ende, gibt sie nichts aus der Hand: Jadu gründet eine Plattenfirma mit einer guten Freundin, die auch das Management übernimmt ? dem Zufall und vermeintlich guten Ratschlägen anderer soll hier nichts überlassen werden.Jadu hat stets ihren Instinkten vertraut, auch deshalb ist »Nachricht vom Feind« das Album geworden, das alles, was von Bad Essen bis hierhin passiert ist, in sich trägt und noch viel mehr.»Uniform« beginnt mit dem charakteristischen Knistern einer aufs Vinyl herabsinkenden Nadel, dieses wohlige Geräusch, das man unter tausend anderen jederzeit identifizieren kann. Man fühlt sich zu Hause. Dann symbolisieren bombastische Keyboardflächen von wagnerianischem Ausmaß das Autoritäre, was die meisten Leute mit Uniformen verbinden: erhaben, gebieterisch, hierarchisch. Dann kommt diese Stimme, in die Stille hinein, allen Raum ausfüllend: »Erster Mai, seh aus wie?n Löwe/Meine Haare auf Krawall gebürstet/Schellen um die Hand/Stell mich an die Wand/Will doch nur das du mich tröstest«, singt sie. Nicht nur hier ist es eine ironisch konnotierte, erotisch aufgeladene Symbolik. So verbindet Jadu Sadomaso-Fantasien mit substanzieller Gesellschaftskritik. Von diesem Spiel mit Gegensätzen und Abgründen lebt auch »Blitzkrieg«, ein Song über häuslichen Missbrauch: »Blitzkrieg, den niemand mitkriegt/Blaue Augen, seit es dich gibt/Blaue Augen seit ich dich lieb.« »Ich kenne so viele Leute, die Missbrauch erlebt haben«, sagt sie. »In der akuten Situation, ob familiär oder in der Beziehung, ist es oft sehr schwer, da irgendwie rauszukommen. Da hilft es nach meiner Erfahrung manchmal schon, sich überhaupt verstanden zu fühlen.«Auch »Todesstreifen«, ein Song über Depressionen, spielt mit Kriegs-Metaphern. »Du fühlst dich während einer Depression ja auch wie im Krieg«, sagt Jadu. »Du führst einen Krieg gegen dich selbst, und unbewusst auch gegen dein Umfeld«. Das erhabene »Friedliche Armee« singt Jadu dann gemeinsam mit ihrer Freundin und langjährigen musikalischen Wegbegleiterin Nessi. Der Song ist ein verklausulierter Umweltschutz-Appel aus der Sicht von Bäumen, aber da muss man überhaupt erst mal draufkommen. Auch hier wieder: Tod, Armeen, Krieg. Ein eleganter Schachzug, durch den Jadu ihre Themen camoufliert und vielschichtig interpretierbar hält. Die Musik, die Jadu zu diesen Themen geschrieben hat, nennt sie selbst Military Dream Pop und tatsächlich verdeutlicht dieser Begriff ganz gut, worum es hier geht: Ihre Leidenschaftfür industriellen Brachialrock verzahnt die sie auf treffliche Weise mit Dream-Pop-, barocker Gothik und Trip-Hop-Anklängen. So entsteht ein facettenreicher, im besten Sinne zeitloser Stilmix mit maximaler Pop-Sensibilität. Dankenswert auch, dass Jadu sich jener Form vongesanglicher Hochleistungsartistik verweigert, wie sie in diesem Land viel zu oft als Ausdruck tiefster Gefühle missverstanden wird. Die Sängerin ist ihren Themen verpflichtet, jedes Wort, jedes Hauchen, jeder Ton und jede Wendung unterstreichen ihr Anliegen, nichts lenkt davonab.Immer wieder erweist sich Jadu in diesen Songs als kompromisslose Grenzgängerin ohne Angst vor Tabubrüchen. »Sirenen & Wagner« etwa ist ein Song aus der Perspektive von ? ausgerechnet! ? Eva Braun, der Geliebten Adolf Hitlers. Wie es Jadu aber dann gelingt, dienaive, anhimmelnde Perspektive der zu Beginn der fatalen Affäre erst 17-jährigen Braun einzunehmen, macht den Song zu einer Metapher über die Kunst der Verführung. »Das ist natürlich ein krasses Beispiel, aber ich glaube, solche Beziehungen gibt es häufig«, sagt sie.»Solche Leute sind derart blind vor Liebe, dass sie dem Partner bis in den Tod folgen.« Auch hier also wieder: Missbrauch, nur auf eine andere Weise. Denn letztlich geht es in »Sirenen & Wagner« natürlich nicht nur um Eva Braun, sondern um uns alle, damals undheute. Die brandgefährliche, hochaktuelle Frage: Wie konnten Millionen von Menschen diesem Verführer auf den Leim gehen, wie funktioniert die fatale Psychologie der Massen? »Sind nun endlich auf ewig verbunden/Den Ring steckst du mir an/Mein letztes Geschenk an dich/Schenk dir mich und du schenkst mir Gift«, singt Jadu. Dieses Gift wirkt bis heute. Wir sind alle multiple Persönlichkeiten. Und Jadu ist eben eine starke Kämpferin mit einem Hang zur Melancholie. Musik ist ihr Schutzschild, ihre Uniform, wenn man so will. Und »Nachricht vom Feind« ist dann eben doch: ein erkämpfter Sieg. Zumindest für den Moment.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 03.07.2020
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Jadu - Weltenbrand Tour 2020
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»Nachricht vom Feind«Auf ihrem Debütalbum »Nachricht vom Feind« verzahnt die Berliner Sängerin Jadu auf clevere Weise Gesellschaftskritik und martialische Stilfiguren, Dream Pop und subtile Erotik. Das Album ist das auf allen Ebenen hervorragende Ergebnis einer langjährigen musikalischen und menschlichen Suche.»Über den Kampf ins Spiel kommen« ist eine Phrase, die man vor allem aus dem Fußball kennt. Eleganz ist damit nicht gemeint, sondern jene angeblich deutschen Tugenden: Blutgrätsche, Selbstaufgabe, das Ziel ist der Weg. Mithin also ein Koordinatensystem, in dem der sportliche Wettkampf synonym für Krieg steht. »Nachricht vom Feind«, das Debütalbum der Berliner Sängerin und Songschreiberin Jadu, hat mit dieser Interpretationsebene gleichzeitig alles und nichts gemein.Die Songs auf diesem Album erzählen nicht zuletzt von den Kämpfen, welche Jadu aufpersönlicher und künstlerischer Ebene ausgefochten hat. Die Sängerin bedient sich dabei militärischer Metaphern und martialischer Stilfiguren, ihre Musik lebt aber ebenso von Zweifeln, einem virtuos betriebenen Spiel mit Antagonismen, von düsterer Erotik und derLust am Abgrund. So verdichtet Jadu vermeintliche Gegensätze auf bestechende Weise zueiner in dieser Form noch nicht gehörten Rockmusik.Im Grunde wird der Kampfbegriff auf »Nachricht vom Feind« umfassend musikalisch durchdekliniert, denn Kampf bedeutet natürlich auch: Zerrissenheit, Zwiespalt, Spannungszustand, Ambivalenz. »Ich habe mein bisheriges Leben überwiegend als Kampf empfunden«, sagt Jadu. »Die Schule war ein Kampf, die Liebe sowieso, ich habe um Freundschaften gekämpft, um Anerkennung, um die Liebe meines Vaters, um Selbstakzeptanz und einiges mehr. Darüber habe ich ein Faible für militärische Ästhetik entwickelt.« Das Militärische ist hier also eine Metapher für innere und äußere Kämpfe. Geboren in Bad Essen, Landkreis Osnabrück, will Jadu von Anfang an eigentlich immer nur raus: aus der Provinz, der Schule, den Umständen. Bad Essen ist eins jener Provinzkäffer, in denen es für Leute wie Jadu nicht mehr zu tun gibt als warten, bis man alt genug wird, um die beste Straße der Stadt zu nehmen ? also jene, die aus ihr hinausführt. Und so lässt sie das alles über sich ergehen, so lange es gesellschaftlich vorgegeben ist. Bricht dann die Schule ab, macht eine Ausbildung in Osnabrück. Aber ihre Sehnsucht ist größer alsOsnabrück. Viel größer.Jadu ist gerade einmal 19 Jahre alt, als sie all ihren Mut und ihre Sachen zusammenpackt und auf eigene Faust nach Berlin geht. »Wenn man sich für Kunst und Musik interessiert, ist Berlin der totale Sehnsuchtsort, wo alles brodelt«, sagt sie. »So habe ich mir das jedenfallsimmer vorgestellt.« Die Mutter hat Bedenken, in Kreuzberg würden immer die Autos brennen, was man in der Provinz eben so liest von der großen Stadt. Aber Jadu muss da jetzt hin!Keine Missverständnisse: Die Familie war und ist für Jadu ein Hort der Geborgenheit. Weitgehend ohne Vater aufgewachsen, haben ihre Mutter und ihre Schwester sie nachhaltig geprägt. Erstere ist Künstlerin, die Schwester Sängerin und Schlagzeugerin, Jadu hat oft mitihr zusammengearbeitet. In ihrer Kindheit waren die Soul-Platten der Mutter ebenso wichtig wie die Djembe-Trommeln des Vaters, auch wenn Jadu ihre Herzensmusik auf eigene Faust entdeckt: Die Schwester hörte Alicia Keys, Jadu natürlich Rammstein, Marilyn Manson,Marlene Dietrich, Wagner. Das alles: auf unterschiedliche Weise Kampfmusik. Auch Berlin ist zunächst ein Kampf: Jadu macht »irgendwelche Trotteljobs«, wie sie sagt. Arbeitet als Komparsin beim Film und in der Werbung, schließlich einige Jahre alsImmobilienmaklerin, ein Job, in dem es darum geht, die Konkurrenz auszustechen, schneller zu sein als die anderen, den Leuten kämpferisch Dinge anzupreisen. Viel wichtiger waren aber bereits damals die Bands, in denen sie schon in Osnabrück gespielt hatte, sowiegenerell Musik: ihre Gitarre, das Schlagzeug, ihr erstes Instrument überhaupt.Gesungen hat Jadu zunächst nur unter der Dusche zu Marilyn Manson, aber irgendwann wird diese Stimme tief in ihr immer deutlicher: Sie muss eigene Songs schreiben und sie natürlich auch selbst singen, irgendwo muss das alles ja mal hin. Musik ist ihr wahrer Sehnsuchtsort, ihre Erfüllung, das sollte jetzt mal ausformuliert werden. Sie beginnt also zu schreiben. Erst alleine, zu Hause am Computer, die Songs dieser Phase spielt sie niemandem vor, im Grunde beginnt hier bereits die Arbeit an »Nachricht vom Feind«.Die Musik, die Jadu im Kopf hat, gibt es da draußen nicht. Also muss sie sie selbst machen. Eine große Unterstützung auf diesem Weg ist ihr Ehemann, der Rostocker Rapper Marteria. Das sich gegenseitig befruchtende Verhältnis der Eheleute beschreibt Jadu nicht zuletzt in dem Song »Feldzug Berlin«: Ich hab Ausdauer, kann tagelang marschieren/Rostocks Hauptmann ist mein 1. Offizier/Flügel ausgebreitet, ich bin ein Lacin« singt sie da. Und das fließt nun alles in diese Songs: Ihre Liebe zu guten Film-Scores, zur klassischen Musik, zum Drama, zur großen Geste, zu martialischer Rockmusik. Dazu: Diese bildreiche, metaphorische Sprache, oft verklausuliert, immer auf den Punkt, geprägt von den eigenen Erfahrungen und denen der anderen. Die frühe Findungsphase mitgerechnet, arbeitet sie insgesamt dreieinhalb Jahre an »Nachricht vom Feind«. Als irgendwann alles geschrieben, vorproduziert und arrangiert ist, geht sie mit den Produzenten Ben DMA, Dead Rabbit und Nobodys Face ins Studio und bringt ihre Songs auf die große Leinwand. Die Streicher müssen echt sein, die Gefühle sind es sowieso: »Nachricht vom Feind« wird endgültig zum Leben erweckt.Und weil das alles ihr Baby ist, von Anfang bis zum Ende, gibt sie nichts aus der Hand: Jadu gründet eine Plattenfirma mit einer guten Freundin, die auch das Management übernimmt ? dem Zufall und vermeintlich guten Ratschlägen anderer soll hier nichts überlassen werden.Jadu hat stets ihren Instinkten vertraut, auch deshalb ist »Nachricht vom Feind« das Album geworden, das alles, was von Bad Essen bis hierhin passiert ist, in sich trägt und noch viel mehr.»Uniform« beginnt mit dem charakteristischen Knistern einer aufs Vinyl herabsinkenden Nadel, dieses wohlige Geräusch, das man unter tausend anderen jederzeit identifizieren kann. Man fühlt sich zu Hause. Dann symbolisieren bombastische Keyboardflächen von wagnerianischem Ausmaß das Autoritäre, was die meisten Leute mit Uniformen verbinden: erhaben, gebieterisch, hierarchisch. Dann kommt diese Stimme, in die Stille hinein, allen Raum ausfüllend: »Erster Mai, seh aus wie?n Löwe/Meine Haare auf Krawall gebürstet/Schellen um die Hand/Stell mich an die Wand/Will doch nur das du mich tröstest«, singt sie. Nicht nur hier ist es eine ironisch konnotierte, erotisch aufgeladene Symbolik. So verbindet Jadu Sadomaso-Fantasien mit substanzieller Gesellschaftskritik. Von diesem Spiel mit Gegensätzen und Abgründen lebt auch »Blitzkrieg«, ein Song über häuslichen Missbrauch: »Blitzkrieg, den niemand mitkriegt/Blaue Augen, seit es dich gibt/Blaue Augen seit ich dich lieb.« »Ich kenne so viele Leute, die Missbrauch erlebt haben«, sagt sie. »In der akuten Situation, ob familiär oder in der Beziehung, ist es oft sehr schwer, da irgendwie rauszukommen. Da hilft es nach meiner Erfahrung manchmal schon, sich überhaupt verstanden zu fühlen.«Auch »Todesstreifen«, ein Song über Depressionen, spielt mit Kriegs-Metaphern. »Du fühlst dich während einer Depression ja auch wie im Krieg«, sagt Jadu. »Du führst einen Krieg gegen dich selbst, und unbewusst auch gegen dein Umfeld«. Das erhabene »Friedliche Armee« singt Jadu dann gemeinsam mit ihrer Freundin und langjährigen musikalischen Wegbegleiterin Nessi. Der Song ist ein verklausulierter Umweltschutz-Appel aus der Sicht von Bäumen, aber da muss man überhaupt erst mal draufkommen. Auch hier wieder: Tod, Armeen, Krieg. Ein eleganter Schachzug, durch den Jadu ihre Themen camoufliert und vielschichtig interpretierbar hält. Die Musik, die Jadu zu diesen Themen geschrieben hat, nennt sie selbst Military Dream Pop und tatsächlich verdeutlicht dieser Begriff ganz gut, worum es hier geht: Ihre Leidenschaftfür industriellen Brachialrock verzahnt die sie auf treffliche Weise mit Dream-Pop-, barocker Gothik und Trip-Hop-Anklängen. So entsteht ein facettenreicher, im besten Sinne zeitloser Stilmix mit maximaler Pop-Sensibilität. Dankenswert auch, dass Jadu sich jener Form vongesanglicher Hochleistungsartistik verweigert, wie sie in diesem Land viel zu oft als Ausdruck tiefster Gefühle missverstanden wird. Die Sängerin ist ihren Themen verpflichtet, jedes Wort, jedes Hauchen, jeder Ton und jede Wendung unterstreichen ihr Anliegen, nichts lenkt davonab.Immer wieder erweist sich Jadu in diesen Songs als kompromisslose Grenzgängerin ohne Angst vor Tabubrüchen. »Sirenen & Wagner« etwa ist ein Song aus der Perspektive von ? ausgerechnet! ? Eva Braun, der Geliebten Adolf Hitlers. Wie es Jadu aber dann gelingt, dienaive, anhimmelnde Perspektive der zu Beginn der fatalen Affäre erst 17-jährigen Braun einzunehmen, macht den Song zu einer Metapher über die Kunst der Verführung. »Das ist natürlich ein krasses Beispiel, aber ich glaube, solche Beziehungen gibt es häufig«, sagt sie.»Solche Leute sind derart blind vor Liebe, dass sie dem Partner bis in den Tod folgen.« Auch hier also wieder: Missbrauch, nur auf eine andere Weise. Denn letztlich geht es in »Sirenen & Wagner« natürlich nicht nur um Eva Braun, sondern um uns alle, damals undheute. Die brandgefährliche, hochaktuelle Frage: Wie konnten Millionen von Menschen diesem Verführer auf den Leim gehen, wie funktioniert die fatale Psychologie der Massen? »Sind nun endlich auf ewig verbunden/Den Ring steckst du mir an/Mein letztes Geschenk an dich/Schenk dir mich und du schenkst mir Gift«, singt Jadu. Dieses Gift wirkt bis heute. Wir sind alle multiple Persönlichkeiten. Und Jadu ist eben eine starke Kämpferin mit einem Hang zur Melancholie. Musik ist ihr Schutzschild, ihre Uniform, wenn man so will. Und »Nachricht vom Feind« ist dann eben doch: ein erkämpfter Sieg. Zumindest für den Moment.

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