Depressionen Definition: Was ist eine Depression?

Die Depression ist eine Erkrankung, die vor allem das Seelenleben eines Menschen betrifft. Sie ist sozusagen eine dauerhafte depressive Verstimmung. Die Niedergeschlagenheit von Depressiven ist meist kombiniert mit psychischen und körperlichen Störungen. Viele Leute in Deutschland leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression ohne jedoch medizinisch vorstellig zu werden.

Dies stellt nochmal eine zusätzliche seelische Belastung dar. Überwiegend Frauen sind von dieser Erkrankung betroffen.
Wichtig ist, dass Depression nicht gleich Depression ist: es gibt viele verschiedene Arten von Depressionen, die dabei unterschieden werden müssen und demnach auch verschiedene Symptome an den Tag legen.

  • Unipolare Depression: Das ist das, was man allgemein unter einer Depression versteht. Sie ist zudem die häufigste und am weitesten verbreitete Form der Depression und dadurch gekennzeichnet, dass sie nur aus depressiven Tiefphasen besteht.
  • Bipolare Depression: (=bipolare affektive Störung) Sie ist gekennzeichnet durch wechselnde depressive (Tiefphasen) und manische (Hochphasen) Phasen.
  • Dysthymie und Zyklothymie: Diese Depressionsformen entsprechen der unipolaren bzw. bipolaren Depression, sind jedoch nur deutlich leichter ausgeprägt und können oft bereits im jugendlichen Alter beginnen und sich dann über weite Zeiträume erstrecken.
  • Winterdepression (=saisonal abhängige Depression): Diese Form der Depression tritt nur im Winter auf und verschwindeet über Frühjahr/ Sommer wieder. Sie hat auch keine so starke depressive Ausprägung und dauert höchstens 6 Monate an.